LEITBILD für das KAISERMÜHLNER NAHVERSORGUNGSMODELL “Pflegehospiz Kaisermühlen” (Kaisermühlen als ein gedachtes “Hospiz” im Sinne von Herberge/Raststätte):
LEITMOTTO:
EIN ALTER BAUM darf nicht verpflanzt werden, erst recht nicht EIN ALTER MENSCH.
“Pflegehospiz Kaisermühlen” ist weit mehr als nur ein Haus.
Menschen, die in Kaisermühlen leben, und auf Grund ihres körperlichen und geistigen Zustandes einer Pflege bedürfen, sollen im Sinne von “Nahversorgung in kleinen Einheiten” trotz Pflegebedürftigkeit bis zu ihrem natürlichen Ende in Kaisermühlen bleiben können. Und zwar unabhängig von Religion, politischer Parteizugehörigkeit, Weltanschauung und soialem Stand.
Der “Verein Pflegehospiz Kaisermühlen” hat die Idee von P. Elmar Kahofer SDS (von 1987 bis 2008 Pfarrer von Kaisermühlen) – gemeinsam mit diesem – umgesetzt, und sowohl die Hauskrankenpflege auf- und ausgebaut, als auch – mit finanzieller Unterstützung der Gemeinde Wien und des Salvatorianerordens – die Errichtung einer kleinen Bettenstation vor Ort für 30 KaisermühlnerInnen mit hohem Pflegebedarf möglich gemacht.
Lt. Statistik sind in unserem lokal begrenzten Tätigkeitsbereich (Kaisermühlen donauabwärts der Wagramer Straße mit seinen 10.500 Einwohnern) ca. 120 Personen schwer pflegebedürftig. Um auch all jenen, die nicht in der Bettenstation Aufnahme finden, die Möglichkeit zu geben, “daheim in Kaisermühlen” – und damit in ihrem sozialen Netz – bleiben zu können, forciert der Verein die Hauskrankenpflege in Kaisermühlen durch die “Kaisermühlner Nachbarschaftshilfe”.
Gemeinsam mit “Ehrenamtlichen MitarbeiterInnen” bemühen wir uns – wo immer dies möglich ist – unnötige Spitalsaufenthalte sowie Ängste, Einsamkeit und Verwahrlosung zu verhindern, und die Menschen im Sinne von “Palliative Care” ganzheitlich zu betreuen. Das “engmaschige Beziehungsnetz” in Kaisermühlen nützen wir als Grundlage für unsere Betreuungsarbeit – und bauen sie noch weiter aus.
Der “Verein Pflegehospiz Kaisermühlen” ist nicht auf Gewinn ausgerichtet.
Das “Naturereignis Altern und Sterben” können wir nicht abschaffen, wohl aber dem damit verbundenen Leid durch pforessionelle Pflege und palliative Betreuung etwas die Spitze nehmen.
P. Elmar Kahofer SDS
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